CyberSAX - Die Online-Ausgabe der SAX

Transformation von Natur und Technik

Sophia Schama in der Städtischen Galerie Dresden

Die Transformation von Motiven aus Natur und Technik in rein malerische Formen, Strukturen und Oberflächen ist charakteristisch für die 1966 in Sofia geborene Sophia Schama. Ihre Leinwände eröffnen suggestive Bildräume, faszinieren durch das Wechselspiel von illusionistischem Farbraum und planer Bildflächigkeit. Ihre naturhaften und technoiden Strukturen und Oberflächen erfahren verschiedene Metamorphosen, wenn zum Beispiel Grashalme zu Pinselspuren und wieder zu organisch wuchernden Farbbahnen transformiert werden.

In anderen Arbeiten finden diese Bildelemente eine motivische Entsprechung und manifestieren sich in Werkfolgen wie „Naturwunder“, „Das versprochene Land“ oder „Urban Jungle“. Die Gemälde der Künstlerin spielen mit dem Augenscheinlichen und sind gleichsam Reflexion über Kraft und Wesen der Malerei. Die Ausstellung und der Katatog geben Einblick in ihr malerisches Schaffen von ihrem Diplom (1998) bis heute.

boomerang. sophia schama malerei 1998–2011 Städtische Galerie Dresden, bis 15. Mai

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