Kunst


kurz & knapp
Anfang März beschloss der Stadtrat die Einrichtung einer Galerie Dresdner Kunst im Stadtmuseum. +++ In der Reihe »Zu Gast im Japanischen Palais« zeigt der in Stuttgart ansässige Fotograf Juraj Lipták Fotografien (bis 16.4.). Der 1948 in Teplice geborene Fotograf stellt seine Aufnahmen denen eines unbekannten Fotografen aus dem Bratislava der dreißiger Jahre gegen. +++ Anlässlich des 65. Geburtstages von Fritz Peter Schulze, einem der wichtigsten Vertreter der konkreten Kunst in Sachsen, zeigt die Galerie Mitte Holzskulpturen, Collagen und stereometrische Reliefs des Künstlers (bis 12.5.). +++ Unter dem Titel »synchron – asynchron« zeigt die Galerie Horschik & Schultz neue Bilder von Thomas Matauschek (8.4. bis 19.5.). Gefundene Bilder von Kunstschwimmerinnen, am Computer bearbeitet und anschließend übermalt, sind die Ausgangspunkte von Matauscheks Arbeiten. »Eine böse, Popart gemäße Position nimmt der Maler nicht ein, er versucht etwas Schönes hervorzuheben, durch die nötige Ironie vorm Kitsch gerettet.« (Galerie) +++ Obwohl im Zentrum der Stadt gelegen, fristet die Sächsische Akademie der Künste, was das Publikumsinteresse betrifft, ein Schattendasein. Und das, obwohl da die Veranstaltungen zu Literatur, Musik, Kunst und Architektur oft hochkarätig besetzt sind. Im Foyer des Blockhauses veranstaltet die Akademie auch regelmäßig Ausstellungen. Ab 4.4. sind Arbeiten auf Papier und Grafiken aus den letzten Jahren von Gerda Lepke zu sehen. +++ Sechzehn Bilder von Volker Henze und sechzehn Figuren von Hans Scheib zeigt das Leonhardi-Museum unter dem Titel »Stille Post« im großen Saal. In der Kleinen Galerie sind zur gleichen Zeit Grafik und Malerei von Sigrid Stefanow zu sehen (bis 22.4.). +++
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